Archäologische Demographie

Methoden, Daten und Bevölkerung der europäischen Bronze- und Eisenzeiten

Frank Nikulka | 2016

Archäologische Demographie

Methoden, Daten und Bevölkerung der europäischen Bronze- und Eisenzeiten

Frank Nikulka | 2016

ISBN: 9789088903939

Imprint: Sidestone Press | Format: 210x280mm | 430 pp. | Language: German | Category: archaeology, prehistory, demographic studies, population growth, settlement archaeology | download cover

Publication date: 05/11/2016

Der “demographische Faktor” war zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte von Bedeutung für die soziale Organisation und für archäologische Theoriebildung. Nun werden erstmals Daten zu den Bevölkerungsverhältnissen der europäischen Bronze- und Eisenzeiten zusammenfassend vorgelegt und deren sozialarchäologische Relevanz untersucht.

Dem Aufgabenbereich der Archäologie entsprechend zielt die Archäologische Demographie auf die Bedeutung der lokalen und regionalen Bevölkerungsverhältnisse ab: Gruppengrößen, Bevölkerungsdichten, Bevölkerungsschwankungen. Grundlage dieser Analysen sind Gräber, Siedlungen und darüber hinaus zahlreiche andere archäologische Quellen sowie ergänzend naturwissenschaftliche Daten. Die Grenzen zwischen dem Aufgabenbereich der Archäologischen Demographie, der Siedlungsarchäologie, der Umwelt- und Landschaftsarchäologie sowie der Sozialarchäologie bleiben fließend. Archäologische Bevölkerungsdaten sind quellen- und methodenbedingt als Eckwerte zu verstehen, die der historischen Realität mehr oder weniger nahe kommen. Oft beschreiben die Daten nur Minimalwerte.

Zwei Theorien bilden traditionell den Rahmen, in dem sich die Archäologische Demographie auch heute noch bewegt: Soziale Krisenreaktionen wie Kriege und Migrationen nach Thomas Robert Malthus (1798) und subsistenzwirtschaftliche Problemlösungen nach Ester Boserup (1965). Demographische Berechnungen zur Bronze- und Eisenzeit zeigen überwiegend kleine lokale Populationen, selbst wenn große Gräberfelder Bevölkerungskonzentrationen vorspiegeln. Auch Siedlungsbefunde sprechen meist nur für kleine Wohn- und Wirtschaftseinheiten. Wo von diesem Bild abgewichen wird und außergewöhnliche lokale Bevölkerungskonzentrationen fassbar werden, sind diese als historische Sonderfälle erklärungsbedürftig. Hinweise auf soziale Differenzierungen in Form von Prestigegütern, Abstufungen im Bestattungswesen, Prunkgräbern, abgesonderten Gehöften in Siedlungen etc. sind keineswegs generell an außergewöhnlich große Bevölkerungsgruppen gekoppelt. Zu klären bleibt, in welchem Maße klein- und großräumige Migrationsprozesse die Bevölkerungsverhältnisse der Bronze- und Eisenzeiten geprägt haben.

English abstract:
“Demographic factors” have always been of great importance for human social organization and archaeological theory building. This book for the first time presents and analyses a wide range of data on population structure and development in the European Bronze and Iron Ages from the perspective of social archaeology.

Bearing in mind the goals of any archaeological discipline, archaeological demography aims to reconstruct the importance of local and regional population patterns: group size, population density, fluctuations in population on the basis of graves, settlements and other archaeological sources, as well as data from the natural sciences. Therefore, there are no strict boundaries between the aims of archaeological demography on the one hand and settlement archaeology, environmental and landscape archaeology, and social archaeology on the other hand. The character of archaeological source material and the limited preservation of graves, house sites and so on, mean that population densities derived on this basis can only ever be minimum estimates. The theories of social and economic reactions to population pressure by Thomas Robert Malthus (1798) and Ester Boserup (1965) have had a strong influence on European archaeological demography, at least implicitly. Calculations mostly result in small Bronze and Iron Age communities, even when large burial sites suggest a local population concentration. Most settlements also represent small economic entities or households. Whenever larger local populations are identified, this individual historical situation has to be explained. Indications of social differentiation in the shape of prestige goods, ranked funerary rites, exceptionally rich graves, separated farmsteads within settlements and so on are by no means generally linked to particularly large population groups. It still has to be clarified how migrations affected Bronze and Iron Age population size.

1. Archäologische Demographie und Paläodemographie
1.1 Einleitung und Zielsetzung
1.2 Versuch einer ersten Standortbestimmung
1.3 Abgrenzung der Demographien
1.3.1 Archäologische, Historische und Rezente Demographie
1.3.2 Archäologische Demographie und Paläodemographie
1.3.3 Archäologische Demographie, Siedlungs- und Gräberarchäologie
1.4 Quellen im Überblick
1.5 Aufgaben und Ziele
1.6 Methodische Grundlagen
1.7 Theoretische Positionen
1.8 Definition der Archäologischen Demographie

2. Die internationale Forschung
2.1 Von den Anfängen bis ca. 1940 in Europa
2.1.1 Erster Aufruf zu einer ‚démographie préhistorique‘
2.1.2 Ethnische Deutung, Rassenkunde und Versuch der Quantifizierung
2.2 Methodik der frühen amerikanischen Forschung
2.2.1 Prähistorische Bevölkerung in Arizona
2.2.2 Quantitative Analyse der Zusammensetzung von Siedlungshügeln
2.2.3 Keramikmengen und Bevölkerung
2.2.4 Oberflächenfunde und lokale Bevölkerungszahl
2.2.5 Demographische Regionalanalyse am Unteren Illinois
2.2.6 Methodische Prinzipien archäologischer Bevölkerungsberechnungen
2.2.7 Quellen und die Methodik von Lokalstudien
2.2.8 Archäologische Anwendbarkeit ethnographischer Daten
2.2.9 Zensusdaten, Kartenbilder und Analogiebildung
2.3 Exkurs: Malthus, Boserup und die Pennsylvania-Tagung 1970
2.4 Methodik der jüngeren amerikanischen Forschung
2.4.1 Bestandsaufnahme I: F. A. Hassan
2.4.2 Bestandsaufnahme II:. R. M. Schacht
2.4.3 Untersuchungen zu rezenten Siedlungen Mexikos
2.4.4 Ethnoarchäologische Untersuchungen in Mittelamerika
2.4.5 Ursachen unterschiedlicher Siedlungsgrößen
2.4.6 Tiefland-Maya und demographische Methodik
2.4.7 Klein- und Großfamilien
2.4.8 Siedlungskategorien und Bevölkerung
2.4.9 Multidisziplinäre und umfassende Demographie
2.4.10 ‚Direct historical approach‘ und Regressionsanalysen
2.5 Thematische Schwerpunkte der amerikanischen Forschung
2.5.1 Quellen- und Methodenkritik
2.5.2 Ethnoarchäologie und Demographie
2.5.3 Demographische Kulturtheorie
2.6 Herausbildung der Archäologischen Demographie in Europa
2.6.1 Die frühe Nachkriegszeit
2.6.2 Die 60er Jahre
2.6.3 Die 70er Jahre
2.6.4 Die 80er Jahre
2.6.5 Die 90er Jahre
2.7 Thematische Schwerpunkte der europäischen Forschung
2.7.1 Quellen- und Methodenkritik
2.7.2 Bevölkerung und Sozialorganisation
2.7.3 Klima, Umwelt und Bevölkerung
2.7.4 Migrations- und Mobilitätsforschung
2.7.5 Theorie und Bevölkerungsmodelle
2.8 Forschungsgeschichtliche Synthese: Gemeinsamkeiten und Unterschiede der amerikanischen und europäischen Archäologischen Demographie

3. Methodik demographischer Fallstudien
3.1 Methodik demographischer Lokalstudien
3.1.1 Siedlungen
3.1.2 Bestattungsplätze
3.1.3 Horte, Deponierungen, Opfer
3.1.4 Arbeitsleistungen
3.2 Methodik demographischer Regionalstudien
3.2.1 Historische und ethnohistorische Berichte
3.2.2 Grundlagen demographischer Eckwerte
3.2.3 Bestattungsplätze
3.2.4 Siedlungsplätze
3.2.5 Einzelfunde
3.2.6 Besondere Fundgattungen: Schwerter
3.2.7 Typenkarten als demographisches Hilfsmittel
3.2.8 Carrying capacity-Analyse
3.2.9 Pollendiagramme und demographische Methodik
3.3 Resümee: Methodische Prinzipien der Bevölkerungsberechnung

4. Bevölkerungsdaten: Neolithikum bis Mittelalter
4.1 Datenerhebung
4.2 Aufbau der Datenbank und Kodierung
4.3 Deskriptive Statistik
4.3.1 Daten auf der Grundlage der Quellengattung Nekropole
4.3.2 Daten auf der Grundlage der Quellengattung Siedlung
4.3.3 Nekropolen und Siedlungen im Vergleich
4.3.4 Regionale Bevölkerungsdaten
4.3.5 Gemeinschaftsleistungen

5. Demographische Veränderungen während Bronze- und Eisenzeit
5.1 Ansichten über metallzeitliche Bevölkerungsschwankungen
5.1.1 Bronzezeit
5.1.2 Eisenzeit
5.2 Grundlagen vorherrschender Bevölkerungsbilder
5.2.1 Qualitative Daten: Quellen und methodische Grundlagen
5.2.2 Qualitative und quantitative Daten: Versuch einer Synthese
5.3 Bevölkerungs- und sozialgeschichtliche Zusammenschau: Forschungsstand, Forschungslücken und Forschungsperspektiven
5.3.1 Neolithikum
5.3.2 Frühbronzezeit
5.3.3 Mittel- bzw. Hügelgräberbronzezeit
5.3.4 Urnenfelderzeit
5.3.5 Eisenzeit
5.3.6 Fazit

Prof. dr. Frank Nikulka

Frank Nikulka is currently Professor of Prehistoric Archaeology at the University of Hamburg. His main research interests include the Bronze and Iron Ages of Europe, as well as the Slavic period, the economic and social implications of metallurgy, variability in burial rituals and cultural contacts throughout Iron Age Europe.

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Abstract:

Der “demographische Faktor” war zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte von Bedeutung für die soziale Organisation und für archäologische Theoriebildung. Nun werden erstmals Daten zu den Bevölkerungsverhältnissen der europäischen Bronze- und Eisenzeiten zusammenfassend vorgelegt und deren sozialarchäologische Relevanz untersucht.

Dem Aufgabenbereich der Archäologie entsprechend zielt die Archäologische Demographie auf die Bedeutung der lokalen und regionalen Bevölkerungsverhältnisse ab: Gruppengrößen, Bevölkerungsdichten, Bevölkerungsschwankungen. Grundlage dieser Analysen sind Gräber, Siedlungen und darüber hinaus zahlreiche andere archäologische Quellen sowie ergänzend naturwissenschaftliche Daten. Die Grenzen zwischen dem Aufgabenbereich der Archäologischen Demographie, der Siedlungsarchäologie, der Umwelt- und Landschaftsarchäologie sowie der Sozialarchäologie bleiben fließend. Archäologische Bevölkerungsdaten sind quellen- und methodenbedingt als Eckwerte zu verstehen, die der historischen Realität mehr oder weniger nahe kommen. Oft beschreiben die Daten nur Minimalwerte.

Zwei Theorien bilden traditionell den Rahmen, in dem sich die Archäologische Demographie auch heute noch bewegt: Soziale Krisenreaktionen wie Kriege und Migrationen nach Thomas Robert Malthus (1798) und subsistenzwirtschaftliche Problemlösungen nach Ester Boserup (1965). Demographische Berechnungen zur Bronze- und Eisenzeit zeigen überwiegend kleine lokale Populationen, selbst wenn große Gräberfelder Bevölkerungskonzentrationen vorspiegeln. Auch Siedlungsbefunde sprechen meist nur für kleine Wohn- und Wirtschaftseinheiten. Wo von diesem Bild abgewichen wird und außergewöhnliche lokale Bevölkerungskonzentrationen fassbar werden, sind diese als historische Sonderfälle erklärungsbedürftig. Hinweise auf soziale Differenzierungen in Form von Prestigegütern, Abstufungen im Bestattungswesen, Prunkgräbern, abgesonderten Gehöften in Siedlungen etc. sind keineswegs generell an außergewöhnlich große Bevölkerungsgruppen gekoppelt. Zu klären bleibt, in welchem Maße klein- und großräumige Migrationsprozesse die Bevölkerungsverhältnisse der Bronze- und Eisenzeiten geprägt haben.

English abstract:
“Demographic factors” have always been of great importance for human social organization and archaeological theory building. This book for the first time presents and analyses a wide range of data on population structure and development in the European Bronze and Iron Ages from the perspective of social archaeology.

Bearing in mind the goals of any archaeological discipline, archaeological demography aims to reconstruct the importance of local and regional population patterns: group size, population density, fluctuations in population on the basis of graves, settlements and other archaeological sources, as well as data from the natural sciences. Therefore, there are no strict boundaries between the aims of archaeological demography on the one hand and settlement archaeology, environmental and landscape archaeology, and social archaeology on the other hand. The character of archaeological source material and the limited preservation of graves, house sites and so on, mean that population densities derived on this basis can only ever be minimum estimates. The theories of social and economic reactions to population pressure by Thomas Robert Malthus (1798) and Ester Boserup (1965) have had a strong influence on European archaeological demography, at least implicitly. Calculations mostly result in small Bronze and Iron Age communities, even when large burial sites suggest a local population concentration. Most settlements also represent small economic entities or households. Whenever larger local populations are identified, this individual historical situation has to be explained. Indications of social differentiation in the shape of prestige goods, ranked funerary rites, exceptionally rich graves, separated farmsteads within settlements and so on are by no means generally linked to particularly large population groups. It still has to be clarified how migrations affected Bronze and Iron Age population size.

Contents

1. Archäologische Demographie und Paläodemographie
1.1 Einleitung und Zielsetzung
1.2 Versuch einer ersten Standortbestimmung
1.3 Abgrenzung der Demographien
1.3.1 Archäologische, Historische und Rezente Demographie
1.3.2 Archäologische Demographie und Paläodemographie
1.3.3 Archäologische Demographie, Siedlungs- und Gräberarchäologie
1.4 Quellen im Überblick
1.5 Aufgaben und Ziele
1.6 Methodische Grundlagen
1.7 Theoretische Positionen
1.8 Definition der Archäologischen Demographie

2. Die internationale Forschung
2.1 Von den Anfängen bis ca. 1940 in Europa
2.1.1 Erster Aufruf zu einer ‚démographie préhistorique‘
2.1.2 Ethnische Deutung, Rassenkunde und Versuch der Quantifizierung
2.2 Methodik der frühen amerikanischen Forschung
2.2.1 Prähistorische Bevölkerung in Arizona
2.2.2 Quantitative Analyse der Zusammensetzung von Siedlungshügeln
2.2.3 Keramikmengen und Bevölkerung
2.2.4 Oberflächenfunde und lokale Bevölkerungszahl
2.2.5 Demographische Regionalanalyse am Unteren Illinois
2.2.6 Methodische Prinzipien archäologischer Bevölkerungsberechnungen
2.2.7 Quellen und die Methodik von Lokalstudien
2.2.8 Archäologische Anwendbarkeit ethnographischer Daten
2.2.9 Zensusdaten, Kartenbilder und Analogiebildung
2.3 Exkurs: Malthus, Boserup und die Pennsylvania-Tagung 1970
2.4 Methodik der jüngeren amerikanischen Forschung
2.4.1 Bestandsaufnahme I: F. A. Hassan
2.4.2 Bestandsaufnahme II:. R. M. Schacht
2.4.3 Untersuchungen zu rezenten Siedlungen Mexikos
2.4.4 Ethnoarchäologische Untersuchungen in Mittelamerika
2.4.5 Ursachen unterschiedlicher Siedlungsgrößen
2.4.6 Tiefland-Maya und demographische Methodik
2.4.7 Klein- und Großfamilien
2.4.8 Siedlungskategorien und Bevölkerung
2.4.9 Multidisziplinäre und umfassende Demographie
2.4.10 ‚Direct historical approach‘ und Regressionsanalysen
2.5 Thematische Schwerpunkte der amerikanischen Forschung
2.5.1 Quellen- und Methodenkritik
2.5.2 Ethnoarchäologie und Demographie
2.5.3 Demographische Kulturtheorie
2.6 Herausbildung der Archäologischen Demographie in Europa
2.6.1 Die frühe Nachkriegszeit
2.6.2 Die 60er Jahre
2.6.3 Die 70er Jahre
2.6.4 Die 80er Jahre
2.6.5 Die 90er Jahre
2.7 Thematische Schwerpunkte der europäischen Forschung
2.7.1 Quellen- und Methodenkritik
2.7.2 Bevölkerung und Sozialorganisation
2.7.3 Klima, Umwelt und Bevölkerung
2.7.4 Migrations- und Mobilitätsforschung
2.7.5 Theorie und Bevölkerungsmodelle
2.8 Forschungsgeschichtliche Synthese: Gemeinsamkeiten und Unterschiede der amerikanischen und europäischen Archäologischen Demographie

3. Methodik demographischer Fallstudien
3.1 Methodik demographischer Lokalstudien
3.1.1 Siedlungen
3.1.2 Bestattungsplätze
3.1.3 Horte, Deponierungen, Opfer
3.1.4 Arbeitsleistungen
3.2 Methodik demographischer Regionalstudien
3.2.1 Historische und ethnohistorische Berichte
3.2.2 Grundlagen demographischer Eckwerte
3.2.3 Bestattungsplätze
3.2.4 Siedlungsplätze
3.2.5 Einzelfunde
3.2.6 Besondere Fundgattungen: Schwerter
3.2.7 Typenkarten als demographisches Hilfsmittel
3.2.8 Carrying capacity-Analyse
3.2.9 Pollendiagramme und demographische Methodik
3.3 Resümee: Methodische Prinzipien der Bevölkerungsberechnung

4. Bevölkerungsdaten: Neolithikum bis Mittelalter
4.1 Datenerhebung
4.2 Aufbau der Datenbank und Kodierung
4.3 Deskriptive Statistik
4.3.1 Daten auf der Grundlage der Quellengattung Nekropole
4.3.2 Daten auf der Grundlage der Quellengattung Siedlung
4.3.3 Nekropolen und Siedlungen im Vergleich
4.3.4 Regionale Bevölkerungsdaten
4.3.5 Gemeinschaftsleistungen

5. Demographische Veränderungen während Bronze- und Eisenzeit
5.1 Ansichten über metallzeitliche Bevölkerungsschwankungen
5.1.1 Bronzezeit
5.1.2 Eisenzeit
5.2 Grundlagen vorherrschender Bevölkerungsbilder
5.2.1 Qualitative Daten: Quellen und methodische Grundlagen
5.2.2 Qualitative und quantitative Daten: Versuch einer Synthese
5.3 Bevölkerungs- und sozialgeschichtliche Zusammenschau: Forschungsstand, Forschungslücken und Forschungsperspektiven
5.3.1 Neolithikum
5.3.2 Frühbronzezeit
5.3.3 Mittel- bzw. Hügelgräberbronzezeit
5.3.4 Urnenfelderzeit
5.3.5 Eisenzeit
5.3.6 Fazit

Prof. dr. Frank Nikulka

Frank Nikulka is currently Professor of Prehistoric Archaeology at the University of Hamburg. His main research interests include the Bronze and Iron Ages of Europe, as well as the Slavic period, the economic and social implications of metallurgy, variability in burial rituals and cultural contacts throughout Iron Age Europe.

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